Nordthailand · Kamphaeng Phet

Kamphaeng Phet Reiseführer: Laterit-Tempel im Wald

Kamphaeng Phet – die „Diamantmauer“ – bewachte am Ufer des Ping-Flusses den Südrand des Sukhothai-Königreichs. Sein Geschichtspark gehört zu den am wenigsten besuchten Thailands. Das Verzeichnis des Ministeriums für Tourismus und Sport hebt zwei Dinge hervor: den kunstvollen Einsatz von Laterit als Baustein und Tempel inmitten dichten Waldes, die noch die Atmosphäre der alten Waldklöster bewahren.

Verwitterte sitzende und liegende Buddhafiguren aus Laterit zwischen Backsteinruinen und Bäumen
Laterit-Buddhas in der Altstadt, Geschichtspark Kamphaeng Phet.
Empfohlene Dauer
1 Tag
Übernachten
Stadt Kamphaeng Phet
Reisezeit
November bis Februar ist es am angenehmsten; die Waldzone spendet etwas Schatten.

Kurz gesagt

Verbringen Sie einen Tag hier oder unterbrechen Sie die Fahrt zwischen Sukhothai und Bangkok. Besichtigen Sie am Vormittag Wat Phra Kaeo und Wat Phra That innerhalb der Mauern sowie das Nationalmuseum (Mittwoch bis Sonntag) und am Nachmittag die Waldtempel nördlich der Stadt, darunter Wat Chang Rob. Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie Rad oder fragen Sie nach der Elektrobahn. Kamphaeng Phet hat keinen Flughafen und ist nur über die Straße erreichbar.

Innerhalb der Mauern

Das Fine Arts Department eröffnete den Geschichtspark 1991, im selben Jahr, in dem er zusammen mit Sukhothai und Si Satchanalai als Welterbestätte eingetragen wurde. Die Altstadt bildet ein Trapez parallel zum Ping-Fluss, umschlossen von einem Laterit-Wall. Das Verzeichnis beschreibt sie als antike Stadt mit mindestens 500 Jahren Geschichte, deren Tempel überwiegend der von Sri Lanka geprägten Theravada-Tradition folgen. Im Zentrum stehen Wat Phra Kaeo, ein königlicher Tempel ohne Mönchsunterkünfte, und daneben Wat Phra That.

Achten Sie auf die verwitterten Buddhafiguren aus Laterit, die der Regen über Jahrhunderte weich geschliffen hat, und auf die dicken Stadtmauern, denen die Stadt ihren Namen verdankt.

Die Waldtempel

Nördlich der Mauern erstreckt sich auf einem Kieshügel die Aranyik-Zone über rund 2,6 Quadratkilometer, so das Fine Arts Department, mit Tempeln zwischen hohen Bäumen, die für im Wald lebende Mönche errichtet wurden. Hier lässt sich die „Atmosphäre des buddhistischen Ortes in Aranyawasi“, von der das Verzeichnis spricht, leicht nachempfinden: wenige Menschen, Vogelgesang und Laterit-Säulen im Schatten.

Wat Chang Rob ist vom Sockel an aus Laterit erbaut, mit Elefantenskulpturen und Stuckverzierungen rund um den Chedi, wie das Fine Arts Department beschreibt. Laut der Behörde wurde der Laterit für diese Tempel in der Nähe gebrochen; zurück blieben Teiche vor Wat Phra Non und Wat Chang Rob. Nehmen Sie sich Zeit zum Umherstreifen; die Stätten sind durch eine Ringstraße verbunden.

Eine Reihe von Elefantenskulpturen rund um den Laterit-Sockel von Wat Chang Rob
Wat Chang Rob in der Waldzone Aranyik.

Nimm dir Zeit für die regionale Küche

Was du essen solltest und wo

Ein Straßenstand mit Bergen von Bananen und Snacks unter roten Schirmen in Kamphaeng Phet
Ein Bananenstand am Straßenrand in Kamphaeng Phet.
01

Marktsnacks und Obst

Gegrillte Bananen, Süßes aus Klebreis und Obst der Saison von den Märkten der Stadt.

Wo suchen
Märkte im Stadtzentrum.
So passt es in den Tag
Ein Snack zwischen den beiden Zonen.

Das Angebot der Stände wechselt je nach Tag und Jahreszeit.

02

Fisch am Flussufer

Süßwasserfisch aus dem Ping-Fluss, gegrillt oder in sauren Suppen, in Restaurants am Ufer.

Wo suchen
Restaurants am Ping in der Stadt.
So passt es in den Tag
Abendessen am Fluss.

Achten Sie auf Gräten; die Preise richten sich oft nach Gewicht.

03

Nudel- und Reisküchen

Alltägliche Thai-Nudeln und Reisgerichte im Stadtzentrum.

Wo suchen
Rund um den Stadtmarkt.
So passt es in den Tag
Ein schnelles Mittagessen vor der Waldzone.

Fragen Sie nach der Schärfe.

Das Nationalmuseum Kamphaeng Phet

Nahe Wat Phra Kaeo zeigt das Kamphaeng Phet National Museum Funde aus der Provinz, von der Dvaravati- und Lopburi-Kunst bis zur Rattanakosin-Zeit: Stuck- und Terrakottaschmuck, Buddhaköpfe und Keramik.

Laut Verzeichnis ist es von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Richten Sie Ihren Tag danach aus, wenn Sie die Sammlung sehen möchten.

Nahaufnahme stuckverkleideter Elefantenskulpturen, die aus dem Sockel von Wat Chang Rob hervorragen
Elefantenskulpturen am Wat Chang Rob.

Unterwegs im Geschichtspark

Laut Verzeichnis ist der Park täglich geöffnet und lässt sich zu Fuß, mit dem Fahrrad, Motorrad oder Auto oder mit einer Elektrobahn erkunden (telefonisch zu buchen unter 055-854736); Informationszentrum und Führer stehen von 8:30 bis 16:30 Uhr zur Verfügung.

Die beiden Zonen liegen nur eine kurze Fahrt auseinander. Beginnen Sie innerhalb der Mauern und wechseln Sie in die Waldzone, wenn die Sonne hoch steht.

Ein Backsteinweg durch einen Wald aus hohen, schlanken Bäumen vorbei an verfallenen Tempelsockeln
Die Waldkulisse der Aranyik-Tempel.

Anreise

Kamphaeng Phet liegt an der Hauptfernstraße zwischen Bangkok und dem Norden, und Busse auf den Strecken nach Sukhothai, Tak und Chiang Mai halten hier. Sukhothai liegt im Nordosten.

Die nächstgelegenen Flughäfen sind Sukhothai und Phitsanulok; von dort geht es auf der Straße weiter.

Ein großer gestufter Laterit-Chedi zwischen hohen Bäumen im Wat Phra Non
Wat Phra Non, Zone Aranyik.

Praktische Fragen

Lohnt sich ein Besuch in Kamphaeng Phet?

Ja, wenn Sie ruhige Ruinen mögen: Die Waldtempel und Laterit-Buddhas sind stimmungsvoll und selten überlaufen.

Wann ist der Geschichtspark Kamphaeng Phet geöffnet?

Laut Verzeichnis täglich; das Informationszentrum ist von 8:30 bis 16:30 Uhr besetzt.

Wann ist das Nationalmuseum geöffnet?

Das Verzeichnis nennt Mittwoch bis Sonntag.

Wie komme ich nach Kamphaeng Phet?

Mit dem Bus oder Auto über die Hauptfernstraße in den Norden; die nächstgelegenen Flughäfen sind Sukhothai und Phitsanulok.

Quellen und Checks vor der Reise

Quellen für die Fassung vom 1. Oktober 2026. Prüfe Öffnungszeiten, Zugang, Verkehrsmittel und Bedingungen für deine Reisedaten. Die meisten verlinkten Quellen sind auf Englisch.

Redaktionelle Grundsätze →

Bildnachweise